Kurfürstendamm bleibt wichtigste Einzelhandelslage Berlins

Dienstag, 10 Januar 2006 Auch wenn alles von den angesagten Stadtteilen Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain oder Kreuzberg s pr icht: Gemessen an den Mieten für Einzelhandelsflächen bleibt der gute, alte Kurfürstendamm im Westen Berlins der wichtigste Standort. Dies ist zumindest das Resultat des einschlägigen Marktberichtes, den das Immobilienunternehmen Kemper's nun vorstellte. Demzufolge erreichten die Spitzenmieten am Kurfürstendamm im mittleren Abschnitt zwischen Joachimstaler Straße und Knesebeckstraße bis zu 130 Euro pr o Quadratmeter. In der Luxuslage zwischen Knesebeckstraße und Olivaer Platz, ließen sich etwa 110 Euro erzielen. Die Attraktivität des "Ku'dammes" habe sich nach Angaben von Kemper's im vergangenen Jahr in neuen Läden der Marken Adidas, Lacoste, Marc O'Polo und Van Laack manifestiert. Im Luxussegment seien außerdem Bulgari, Gucci und Valentino mit eigenen Geschäften hinzugekommen. Weitere Luxusanbieter suchten gegenwärtig nach re pr äsentativen Flächen in dieser Gegend, so Kemper's weiter. Trotz dieser Entwicklung sei das teuerste Pflaster Berlins - gemessen an den Ladenmieten - der südliche Abschnitt der Tauentzienstraße. Hier könnten Spitzenmieten von 170 Euro pr o Quadratmeter erzielt werden. Anders sieht es im Osten aus. Selbst die Friedrichsstraße ist mit Mieten bis zu 100 Euro pr o Quadratmeter vergleichsweise pr eiswert. Ähnlich sei das Niveau am Alexanderplatz. Am Hackeschen Markt und in der unmittelbaren Umgebung läge das Mietniveau gar bei nur 40 Euro pr o Quadratmeter.