Gerry Weber auf Wachstumskurs E-Mail
Dienstag, 27 März 2007

Das westfälische Textilunternehmen Gerry Weber International AG sieht sich auf dem richtigen Weg, zu einem prosperierenden Lifestyleunternehmen zu werden. Die Strategie, sich neu auszurichten und das angestaubte 80er-Jahre-Snob-Image loszuwerden, sei mittlerweile zum Erfolgsmodell geworden, Umsatz und Erträge im Steigen begriffen, so das Unternehmen.

Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2006/2007 vermeldet Gerry Weber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus in Höhe von 10,5 Prozent auf 106,4 Millionen Euro. Auch das Ergebnis vor Steuern (EBITDA) erhöhte sich um 18,5 Prozent auf 9,6 Millionen Euro. Kein Wunder also, dass sich Konzernchef und Namensgeber Gerhard Weber sehr zufrieden mit der Entwicklung des Unternehmens zeigte: "Mit den Ergebnissen des ersten Quartals 2006/2007 konnten wir nahtlos an die Erfolge des zurückliegenden Geschäftsjahres anschließen" so der Vorstandsboss. "Vor allem unser Wachstum im Vergleich zur Branche und zu unserem Segment zeigt, dass wir mit unserer vertikalen Strategie eine Ausnahmestellung im Markt erarbeitet haben." Ein Umstand, der nicht nur stolz, sondern auch zuversichtlich macht, was die zukünftige Entwicklung des Konzerns angeht. Und diese sieht für das laufende Geschäftsjahr angesichts prall gefüllter Auftragsbücher ziemlich rosig aus. "Wie realistisch unser Ziel ist, 2006/2007 um über zwölf Prozent auf 500 Millionen Euro zu wachsen, haben wir mit einem Auftragsplus von 12,4 Prozent für Frühjahr/Sommer 2007 und 13,5 Prozent für die ersten beiden Programme Herbst/Winter 2007/2008 schon sehr deutlich unterstreichen können" so Weber.

Wachstumsmotor des Unternehmens bleibt die Kernmarke Gerry Weber, die im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 12,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahres lag und 66,8 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftete. Als wahre Shootingstars innerhalb des Konzerns erwies sich jedoch das eigene Retail Geschäft. Hier stiegen die Umsätze überproportional an. Allein im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres eröffneten die Westfalen sechs neue Houses of Gerry Weber, 70 weitere sollen noch folgen. Außerdem will das Unternehmen seine Single-Brand-Stores ausbauen und so seine Einzelhandelsaktivitäten weiter ausbauen.

Gerry Webers jüngste Erfolgsstory ist jedoch nicht wie so oft an personelle Einsparungen geknüpft, ganz im Gegenteil: Das Unternehmen stellte 229 neue Mitarbeiter ein und beschäftigt aktuell 1.907 Menschen. So bleiben die guten Ergebnisse sogar ohne faden Beigeschmack.


 
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